Technik


Die Massage beginnt mit der Körperrückseite, danach wird die Körpervorderseite  massiert. Insbesondere dem Rücken wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Hawaiianer sehen diese Bereiche (Schultern und Hüfte) als Türen an, um gestaute Energie aus dem Körper freizulassen. Die liebevollen und zugleich sehr kraftvollen Massagestriche können hartnäckige Spannungen zum Schmelzen bringen.

 

Lange fließende Massagestriche, die großflächig mit den Händen und Unterarmen ausgeführt werden, gehen über den ganzen Körper. Es wird auf und unter dem Körper massiert. Durch den Einsatz der Unterarme kann tief massiert werden, ohne dass der Druck Schmerzen verursacht. Die Hände sind weich und kraftvoll zugleich. Das Bindegewebe und die Muskeln werden in ihrer Länge und Breite gedehnt und gelockert. Durch passives Bewegen werden die Gelenke mobilisiert. Der Körper wird durchflutet, geschmeidig und wieder kraftvoll.

 

Die Position des Praktizierenden ist dabei auch entscheidend für mich. Ich setze mich bei der Massage selbst ein, mit meiner Bewegung, den besonderen Massagestrichen, meinem Fluss, meiner Intuition, meinem Körpergewicht, meinem Atem, meinen Gedanken, meiner bewussten Wahrnehmung und meiner bedingungslosen Offenheit und Präsenz. Ich folge dem, was der Mensch durch seinen Körper und sein Dasein vorgibt, und bleibe dabei immer bei mir selbst. Es wird ein Miteinander möglich, in dem sowohl der Gebende zum Empfangenden, als auch der Empfangende zum Gebenden wird. 

 

Der Raum hat eine angenehme Raumtemperatur. Hawaiianische Musik und warmes Öl begleiten die Massage.